„Für seinen großen Beitrag zur Festigung der russisch-deutschen Freundschaftsbeziehungen“ hat der russische Präsident Wladimir
Putin dem Leiter der deutschen Unternehmensgruppe Knauf Gips KG, Honorarkonsul der Russischen Föderation in Nürnberg Nikolaus
Knauf den Freundschafts-Orden verliehen. Das Familienunternehmen Knauf Gips KG ist schon seit 1993 in Russland aktiv, hat in die Produktion vor Ort über 500 Millionen
Euro investiert und beabsichtigt eine weitere Expansion. Heutzutage funktionieren in Russland 9 Produktionsbetriebe und 10
Marketingfirmen sowie eine große Kette der Schulungszentren. Dem Werk Knauf im Moskauer Gebiet ist ein Titel „Der beste russische
Betrieb mit ausländischer Beteiligung“ zuerkannt worden. Einige Produkte der Knauf-Unternehmen stehen auf der Top-100 der
russischen Waren. In den russischen Tochterbetrieben sind mehr als 5.000 Personen beschäftigt. Die Firma ist u.a. durch ihre Wohltätigkeit in Russland sehr gut bekannt. So haben alle russischen Knauf-Betriebe im Rahmen
ihres gemeinsamen Projektes die vom Großvater von F.I. Tjutschev errichtete Familienkirche im Brjansker Gebiet wiederaufgebaut.
Es wurde zum 200. Jubiläum des großen russischen Dichters gemacht. Nikolaus Knauf finanzierte ein Tjutschev-Denkmal in München,
wo der über 20 Jahre als Diplomat tätig gewesen war. Die regionalen Betriebe der Gruppe Knauf unterstützen nach Möglichkeit
die jeweiligen Gemeinden der Russischen Orthodoxen Kirche, das Unternehmen hilft vielen Museen und Kultureinrichtungen der
Russischen Föderation. (15.03.2006)