Der russische Markt bietet für Medizintechnik gute Chancen. Allerdings ist der Marktanstieg mit einigen Schwierigkeiten vor
allem bei der Produktzulassung, -zertifizierung und Exportfinanzierung verbunden. Daher ist eine gründliche Vorbereitung des
Markteintrittes unabdingbar. Laut den Experten entspricht die Entwicklung des russischen Gesundheitsmarktes dem Wachstum des russischen Bruttoinlandsproduktes,
voraussichtlich sind es 7 bis 10 Prozent pro Jahr. Dabei decken die lokalen Produzenten nur ca. 30 Prozent des Bedarfs an
der Medizintechnik ab, der gute Rest entfällt auf die Einfuhr. 2004 war Deutschland das russische Einfuhrland Nr. 1 für medizintechnische Produkte. Überwiegend waren das elektromedizinische
Geräte, Röntgenapparate, Apparate für Computertomographie, Apparate und Geräte für Sauerstofftherapie, orthopädische Apparate
und Vorrichtungen sowie orthopädische Artikel und Hilfsmittel. (13.03.2006)