Staatsminister Wiesheu: 10 Jahre Bayerische Repräsentanz in Moskau
Pressemitteilung von Invest in Bavaria:
Bayerns Wirtschaftsminister zu 10 Jahren Bayerische Repräsentanz in Moskau
Wiesheu: "Ohne die Repräsentanz Bayerns in Moskau ist die bestehende freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Bayern und
Russland nicht denkbar."
MÜNCHEN. Als erstes Bundesland eröffnete Bayern vor 10 Jahren eine Repräsentanz in Moskau eröffnet. Mit der Unterzeichnung
des Partnerschaftsabkommens im April 1999 manifestierten Ministerpräsident Dr. Edmund Stoiber und Oberbürgermeister Jury Luschkow
die intensive Zusammenarbeit des Freistaates Bayern mit der Stadt Moskau.
Seit Mai 1997 ist das Bayern-Büro (www.bayern.ru) im Haus der Deutschen Wirtschaft Anlaufstelle für alle bayerischen Unternehmen,
die
- Informationen über den Wirtschaftsstandort Russland, die wirtschaftspolitische Lage und die rechtlichen und wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen in Russland, - Hilfe bei der Suche nach Geschäftspartnern und Unterstützung bei der Kontaktaufnahme zu russischen Behörden, Verbänden und
sonstigen Institutionen oder - Kontaktvermittlung zu Rechtsanwälten, Wirtschaftsprüfern oder Dolmetschern
suchen.
Die Unterstützung mittelständischer Unternehmer steht dabei im Vordergrund. In gleicher Weise steht das Bayern-Büro interessierten
russischen Unternehmen zur Vermittlung geeigneter Kontakte zur bayerischen Wirtschaft zur Verfügung. Dr. Michail Logwinow,
Beauftragter des Freistaates Bayern in Moskau, bringt dafür - als ehemaliger Generalkonsul der Russischen Föderation in München
- seine Kenntnis über Bayern und seiner Wirtschaftsstruktur ebenso erfolgreich ein wie seine Beziehungen zur russischen Seite.
Einen besonderen Stellenwert beim Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen haben die jährlichen Moskau-Besuche von Bayerns Wirtschaftsministers
Otto Wiesheu mit hochrangigen Wirtschaftsdelegationen bei Regierungsvertretern der Stadt Moskau, des Gebietes Moskau und der
Russischen Föderation. Mit großem Erfolg: Die Gründung des bayerisch-russischen Zentrums für Nanotechnologien, die Beteiligung
der bayerischen Wirtschaft an der Sanierung des Moskauer Stadtteils Lefortovo, der Aufbau des Moskauer Katastersystems und
die Modernisierung des Moskauer Flughafens sowie der "Technologieatlas Bayern - Moskau" (www.tech-atlas.de) sind konkrete
Beispiele.
Unter den Handelspartnern Ost- und Südosteuropas steht Russland für Bayern an erster Stelle. Seit 1995 hat sich der bayerisch-russische
Warenaustausch von 4 Milliarden DM auf 5,161 Milliarden EURO mehr als verdoppelt und übersteigt damit den Wert des Außenhandelsumsatzes
Russlands mit den meisten westeuropäischen Staaten. Die bayerischen Exporte nach Russland verzeichnen für das Jahr 2004 einen
Zuwachs um 27,8 Prozent.