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Zeil: „Russland bietet vielfältige Chancen“ |
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Tuesday, 9. February 2010 |
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MÜNCHEN Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil reiste am 10. Februar mit einer hochrangigen 70-köpfigen Wirtschaftsdelegation nach Sankt Petersburg.
Im Zentrum des Besuchs standen politische Gespräche mit der Gouverneurin von Sankt Petersburg Walentina Matwijenko, Vize-Gouverneur Mikhail Osseevskij und anderen Vertretern der Stadtregierung. Zeil: „Wir wollen mit unserem Besuch die Zusammenarbeit weiterentwickeln und vertiefen. Dabei werde ich mich besonders für die Anliegen der bayerischen Unternehmer einsetzen und gemeinsame Projekte weiter vorantreiben.“
Die Delegationsteilnehmer hatten bei den Bayerischen Wirtschaftstagen Gelegenheit zum direkten Austausch mit Unternehmern und Regierungsvertretern aus Sankt Petersburg und der Region. „Für die bayerischen Unternehmer bietet sich eine großartige Möglichkeit, erste persönliche Kontakte zu russischen Unternehmern aus der Sankt Petersburger Region zu knüpfen“, so Zeil. Die Teilnehmer der Delegation deckten ein breites Branchenspektrum ab, darunter energieeffizientes Bauen, Medizintechnik, Verkehrsleitsysteme, Umwelttechnologie und Automobilindustrie. Unter ihnen sind sowohl mittelständische Industrieunternehmen als auch traditionelle Handwerksbetriebe und junge High-Tech-Unternehmen.
Parallel fand in Sankt Petersburg die Konferenz ‚Bayern öffnet Türen für russische Unternehmen’ statt, die etwa 80 russische Unternehmer besucht haben. Bayerns Ansiedlungsagentur Invest in Bavaria stellte dabei den Wirtschaftsstandort Bayern vor und zeigte Investitionsmöglichkeiten für russische Investoren auf.
Erst im Juli vergangenen Jahres besuchte Gouverneurin Matwijenko im Rahmen des Petersburger Dialogs München. 2008 hatten Sankt Petersburg und Bayern ein Protokoll über die zukünftige Zusammenarbeit unterzeichnet.
Seit dem Jahr 2000 bis zum Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise 2008 ist der bayerisch-russische Außenhandelsumsatz um das 4,4-fache angestiegen. Die Russische Föderation ist Bayerns bedeutendster Handelspartner in Osteuropa. Bayerische Unternehmen sind in der Russischen Föderation überproportional stark vertreten; von den etwa 4 600 deutschen Unternehmen in ganz Russland kommt gut ein Drittel aus Bayern. Die Lieferungen bayerischer Produkte nach Russland sind 2008 um über 17 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro angewachsen. Durch die Wirtschaftskrise sanken die bayerischen Ausfuhren in die Russische Föderation im dritten Quartal 2009 zum ersten Mal in fast zehn Jahren und zwar um 46 Prozent. Für 2010 mehren sich aber die Anzeichen auf moderates Wachstum.
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Pressemitteilung-Nr. 39/10, http://www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/pressearchiv/2010/02/pm39.html
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil mit der Gouverneurin von St. Petersburg Walentina Matwijenko
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil mit dem Vizegouverneur von St. Petersburg Mikhail Osseevskij
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil mit der Gouverneurin von St. Petersburg Walentina Matwijenko
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil bei Gesprächen im Smolny, dem Regierungssitz in St. Petersburg
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil bei politischen Gesprächen in St. Petersburg
St. Petersburgs Gouverneurin Walentina Matwijenko
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil mit dem Vizegouverneur von St. Petersburg Mikhail Osseevskij
Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil beim Werksbesuch von Bosch-Siemens in Strelna, nahe St. Petersburg
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