Bayerns Botschafter öffnen Türen zu Exportmärkten
Tuesday, 2. February 2010
MÜNCHEN Ob in den USA, Japan, China, Russland, Brasilien oder den Vereinigten Arabischen Emiraten: Der Freistaat Bayern hat seit Mitte der 90er Jahre weltweit ein erfolgreiches Netz von 20 Auslandsrepräsentanzen geschaffen.

Beim heutigen Jahrestreffen der bayerischen Auslandsrepräsentanten betonen Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil und Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel die Vorteile des Netzwerks: „Unsere Repräsentanten sind die erste Anlaufstelle speziell für kleine und mittlere bayerische Unternehmen, die Interesse an der Erschließung neuer Märkte im Ausland haben. Sie informieren über Standortvorteile, bieten bayerischen Firmen eine kompetente umfassende Beratung und helfen bei der Vermittlung von Geschäftskontakten.“

Am Treffen mit den bayerischen Auslandsrepräsentanten auf Schloss Hohenkammer nahmen auch der Präsident der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Randolf Rodenstock, der Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Prof. Erich Greipl, und der Präsident des Bayerischen Handwerkstages, Heinrich Traublinger, teil. Im Zentrum steht die Frage, wie Bayerns ‚Botschafter’ die bayerischen Unternehmen bei ihren Auslandsaktivitäten künftig noch besser unterstützen können. Rodenstock: „Inmitten der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Unterstützung für den Mittelstand, der zunehmend das Potenzial ausländischer Zukunftsmärkte nutzt, von besonderer Bedeutung.“

Zeil ergänzt: „Aus diesem Grund werde ich noch in diesem Jahr nach Istanbul und Wien reisen, um zwei weitere bayerische Repräsentanzen zu eröffnen. Die Türkei und Österreich sind bedeutende Absatzmärkte für bayerische Unternehmen.“ Prof. Dr. Greipl begrüßt den Ausbau des Repräsentantennetzwerks: „In Österreich und der Türkei ist das Potenzial für hochwertige bayerische Produkte und Dienstleistungen noch lange nicht ausge-schöpft. Insbesondere Österreich als wichtigster Handelspartner Bayerns stellt für bayerische Unternehmen ein ideales Sprungbrett für den Eintritt in die boomenden Märkte Ost- und Südosteuropas dar.“ Auch Traublinger bestätigt: „Das bayerische Handwerk genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf und hat große Chancen auf mehr Wachstum im Export. Speziell der österreichische Markt bleibt auch vor dem Hintergrund der internationalen Wirtschaftskrise als Exportmarkt für Handwerksbetriebe erfolgversprechend. Für den schwieriger zu erschließenden türkischen Markt ist eine zusätzliche Unterstützung besonders sinnvoll. Die Auslandsrepräsentanten können den Unternehmen den Einstieg wesentlich erleichtern.“

Neben der Außenwirtschaftsförderung betreiben die Repräsentanzen aktives Standortmarketing für Bayern. Sie akquirieren und betreuen ausländische Investoren gemeinsam mit Invest in Bavaria, der Ansiedlungsagentur des Freistaates Bayern im Bayerischen Wirtschaftsministerium. Wenngleich sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise insbesondere auch auf die Anzahl der ausländischen Direktinvestitionen in Bayern spürbar ausgewirkt hat, sind die erzielten Erfolge im Jahr 2009 bemerkenswert. So wurden beispielsweise durch Invest in Bavaria in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Repräsentanzen in den USA, Indien, Japan und China mehr als 40 Investitionsvorhaben interessierter Unternehmen aus diesen Ländern erfolgreich begleitet und abgeschlossen. „Wir sind ein verlässlicher und kompetenter Partner für unsere ausländischen Interessenten. Wir werden diese offene und kundenorientierte Strategie auch in Zukunft weiter praktizieren“, so Staatsekretärin Hessel.


p3071_3549_b_small.jpgBayerns Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel (vorne mitte) zusammen mit dem Präsidenten des Bayerischen Handwerktages, Heinrich Traublinger, dem Präsidenten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Randolf Rodenstock, dem Präsidenten des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages, Prof. Erich Greipl und den bayerischen Auslandsrepräsentanten.

 

Pressemitteilung-Nr. 33/10, Bay. StMWIVT

 
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