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Vom 8. bis 10. Juli 2009 fanden in Moskau im Rahmen der Partnerschaft zwischen Bayern und Moskau zum 12. Mal die Bayerischen Wirtschaftstage statt. Die Teilnehmer der diesjährigen Delegationsreise deckten wie in den Vorjahren ein breites Branchenspektrum ab. Bau/Infrastruktur, Innenausbau/ -ausstattung seien ebenso vertreten wie Verkehrsleitsysteme und Sensorik.
Die bayerischen - meist mittelständischen - Delegationsteilnehmer haben die Bayerischen Wirtschaftstage zum direkten Austausch mit Unternehmern und Regierungsvertretern aus Stadt und Region Moskau genutzt - sowohl für erste Kontaktanbahnung als auch für konkrete Geschäftsabsprachen.
Der Freistaat Bayern zählt zu den dynamischsten Regionen Europas. Von 2000 bis 2008 ist der bilaterale Warenaustausch um das 4,5-fache auf 10,9 Mrd. € angestiegen. Das übertrifft die Handelsvolumen Russlands mit den meisten europäischen Ländern. Dabei sind die bayerischen Exporte in die RF im Jahre 2008 um 17,4% auf 4,4 Mlrd. € angestiegen. Die bayerischen Importe aus Russland beliefen sich 2008 auf 6,5 Mrd. €.
In Russland sind solche bayerischen Firmen wie Siemens, BMW, Audi, M.A.N., Allianz, Adidas, Osram, Bosch und v.a. gut bekannt. Bayern hat gute Positionen in Russland, und vor allem in Moskau und im Moskauer Gebiet erobert. Eine gute Hälfte der deutschen Firmen, die in Moskau aktiv tätig sind, kommt aus Bayern. Von 6000 deutschen Firmen in ganz Russland sind 1/3 aus Bayern. Bayern ist in die Weltwirtschaft eng integriert und hat in 21 Ländern der Welt eigene Repräsentanzen – von China und Japan bis USA und Brasilien. Ihre Hauptaufgabe ist, den kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Erschließung der ausländischen Märkte Hilfe zu leisten. Seit 1995 ist in Moskau das Bayerische Büro tätig, die erste deutsche Landesvertretung in Russland.
Die beiden Seiten haben die Hoffnung geäußert, dass die Moskauer Wirtschaftstage in Bayern, die für den Herbst 2009 geplant sind, auch in guter und freundschaftliche Atmosphäre verlaufen und der weiteren Stärkung der Zusammenarbeit beider Seiten helfen werden. Am Ende des Treffens haben der 1. Stv. OB Moskaus Jury Rosljak und der Bayerische Wirtschaftsminister Martin Zeil die Gemeinsame Abschlusserklärung unterschrieben.
     
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