Moskauer deutsch-russisches Wirtschaftsforum
Wednesday, 28. January 2015

Vom 26. – 27. Januar 2015 fand in der russischen Hauptstadt das 2. Moskauer Wirtschaftsforum statt. Auf der Tagesordnung stand die aktuelle Situation im Bereich der deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. 

Eingeladen wurden viele prominente Referenten, u.a. Wolfgang Clement, ehemaliger Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit und Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfallen; Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg a.D., Vorsitzender der SPD a.D. und Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums; Frank Schauff, Chief Executive Officer der Association of European Businesses in Russland, Michael Harms, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, Wladimir Gutenew, 1. Stv. Vorsitzender des Komitees für Industrie der Staatsduma und 1. Vize-Präsident des Verbandes der Maschinenbauer Russlands, Boris Titow, Beauftragter beim Präsidenten der Russischen Föderation für Unternehmerrechtsschutz, Co-Vorsitzender des Unternehmerverbandes „Delovaja Rossija“, Dmitrij Kurochkin, Vize-Präsident der Handels- und Industriekammer Russlands.

Zugangen waren auch zahlreiche russische und deutsche, darunter auch bayerische, Geschäftsleute, Vertreter von russischen Behörden auf der föderalen und regionalen Ebene, von Wirtschaftsverbänden sowie andere Entscheidungsträger und Multiplikatoren.

Diskutiert wurden Möglichkeiten für weitere Geschäftsaktivitäten deutscher Firmen auf dem russischen Markt sowie Einfluss von Sanktionen und der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Russland auf die bilaterale Zusammenarbeit.

Der Bayerische Repräsentant in Russland Fedor Khorokhordin nahm mit einem Redebeitrag und an der Podiumsdiskussion teil. Er ging insbesondere darauf ein, dass die Mehrzahl der bayerischen Unternehmen trotz aller Unsicherheit und abflauender Konjunktur Russland weiterhin als Zielmarkt mit großem Potential ansehen: viele Mittelständler und die in Russland tätigen Global Player signalisieren grundsätzliche Bereitschaft, ihr entsprechendes Engagement in diesem Land auszubauen. Man solle weiterhin neue Kontakte knüpfen bzw. pflegen und in dem aktuell vorgegebenen Rahmen an dem Ausbau des bilateralen Handels und an der Verbesserung der Rahmenbedingungen für bayerisch-russische Wirtschaftsbeziehungen arbeiten. Das Bestreben vieler russischer Partner an den bewährten Geschäftsverbindungen und Kontakten nach Bayern festzuhalten sei sichtbar. Für russische Geschäftsleute ist Bayern nicht zuletzt auch als Investitionsstandort attraktiv: mittlerweile seien mehr als 350 Unternehmen mit russischem Kapital ansässig.

Mehr Informationen in den Pressemeldungen des Moskauer Wirtschaftsforums (in Russisch).

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