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Wir dürfen die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass die Leser dieser Zeitschrift, unsere Kollegen im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie und ihre Familienangehörigen, gut in das neue Jahr "eingerutscht“ sind und wünschen allen viel Erfolg bei bester Gesundheit!
Da nach dem Jahreswechsel nur wenige Tage vergangen sind und die Neujahrsstimmung erst allmählich nachlässt, möchten wir einiges über den Neujahrsbaum erzählen. Es wäre nicht uninteressant zu erfahren, dass die russische Tradition sich von der westeuropäischen unterscheidet. In den meisten Ländern wird er als Symbol für das Weihnachtsfest verstanden (Weihnachtsbaum), in Russland ist er ein Attribut des Neujahrsfestes.
Der Neujahrsbaum ist ein Nadelbaum (in Russland grundsätzlich Tanne), der mit Girlanden, Glas- und Kunststoffspielzeugen, Kerzen und Süßigkeiten dekoriert wird. Er wird in der Zeit des Neujahrsfestes in Häusern oder auf den Straßen platziert.
Die Tradition, das Neujahr zu feiern kam aus Deutschland (vielleicht aus Bayern?). Zur Zeit Peters des Großen war es eine Art Modernisierungsversuch, er hatte vor, nach Russland etwas Neues zu bringen. Zum ersten Mal fanden die Festlichkeiten im Jahre 1700 statt. Eine feste Tradition, einen Tannenbaum zu dekorieren gibt es in Russland seit der Mitte des 19. Jahrhunderts.
In dieser Hinsicht kann man Parallelen zur Modernisierungsoffensive ziehen, die zu unserer Zeit vom Russischen Präsidenten Medwedew verkündet wurde. Wie auch zur Zeit Peters des Großen ist Russland bereit, europäische Erfahrungen zu übernehmen. Gerade für bayerische Unternehmen, die in diesem Bereich viel Know-How und entwickelte Technologien haben, ist das eine einzigartige Chance. Wir hoffen, dass das neue Jahr 2011 neuen Schwung in die bayerisch-russischen Beziehungen bringen wird.
Tatsächlich stehen die Zeichen gut. Russland erholt sich von der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise, ist wieder auf Wachstumskurs und hat in den nächsten Jahren eine gewaltige Aufholjagd vor sich. Man will allein bis 2012 rund 20 Mrd. EUR in 38 Schlüsselprojekte investieren, um das Land wettbewerbsfähiger zu machen. Vor allem die Sektoren Infrastruktur, Pharmazie und Medizintechnik, Energie und Energieeffizienz sowie Informationstechnologie sollen dabei im Mittelpunkt stehen. Die Überwindung technologischer Rückstände wird ernsthaft in Angriff genommen, für die Geschäftspartner aus dem Ausland bieten sich neue Chancen. Und hier stehen die Bayern ganz gut da. Gerade bei neuen Technologien und Innovationen besitzt Bayern im nationalen und internationalen Vergleich Spitzenpositionen. Aber auch in den Branchen Medizin-, Energie- und Umwelttechnik, sowie in einigen anderen Bereichen hat sich der Freistaat zum international angesehenen Hochtechnologiestandort entwickelt.
Daraus resultieren die Aufgaben der Repräsentanz des Freistaates Bayern in der Russischen Föderation im neuen Jahr: bayerischen Unternehmen beim Gang nach Russland jede mögliche Unterstützung zu gewähren sowie Standortmarketing für Bayern als Wirtschafts- und Technologiestandort zu betreiben.
Sehr wichtig ist auch die sorgfältige Vorbereitung verschiedener Delegationsreisen. 2011 werden wiederum hochrangige bayerische Delegationen nach Moskau und St. Petersburg reisen. Es finden die traditionellen Bayerischen Wirtschaftstage in Moskau und die Moskauer Wirtschaftstage in Bayern statt.
Zahlreiche weitere gemeinsame Events stehen auf der Tagesordnung. So werden es die Mitarbeiter der bayerischen Repräsentanz und viele ihrer Kollegen im StMWIVT nicht langweilig haben! Und das ist gut so: wir alle wollen schließlich etwas Gutes tun und erfolgreich unsere Arbeit machen! Wir brauchen Erfolge! Und wir sind auf dem guten Wege: Russland birgt erhebliches Potenzial für bayerische Unternehmen, und wir werden helfen, dieses Potenzial für beide Seiten zu erschließen.
Mitarbeiter der Repräsentanz des Freistaates Bayern in der Russischen Föderation
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