Grußwort des bayerischen Staatsministers für Wirtschaft Martin Zeil
Tuesday, 25. May 2010
zeil_90x135.jpgDer bayerisch-russische Außenhandelsumsatz hat sich im Zeitraum 2000-2008 mehr als vervierfacht. Die Wirtschaftskrise führte zwar zu einem starken Rückgang im Jahr 2009, die Russische Föderation bleibt aber Bayerns bedeutendster Handelspartner in Osteuropa. Mit einem Handelsvolumen von 7,98 Milliarden Euro (2009) war Russland nach den USA und China drittwichtigster Handelspartner Bayerns außerhalb der Europäischen Union. Aktuell weisen bereits viele Anzeichen wieder auf moderates Wachstum hin.

Ich bin überzeugt, dass mittelfristig erhebliches Potential für bayerische Unternehmen besteht, ihre Produkte und Dienstleistungen erfolgreich auf dem großen russischen Markt anzubieten. Doch die Aktivitäten bayerischer Unternehmen in Russland gehen bereits weit über die reinen Handelsbeziehungen hinaus. Sie sind auf langfristige Kooperationen und nachhaltiges Engagement ausgelegt.

Auch die Vertreter der bayerischen Unternehmen, die mich als Wirtschaftsdelegation nach Moskau begleiten, sind sehr interessiert, bayerisches Know-how einzubringen und gemeinsam mit Partnern aus dem Großraum Moskau innovative Lösungen zu suchen. Kooperationen bieten sich vor allem beim Thema Energieeffizienz am Bau, beim Einsatz umweltschonender Produktionsmethoden oder innovativer Systeme in der Abfall- und Abwasserwirtschaft. Auch in Spitzentechnologien im Bereich Medizin, in der Entwicklung von effizienten Verkehrsleitsystemen oder in der Querschnittsbranche Sensorik sind bayerische Unternehmen kompetente und zuverlässige Partner. Ich freue mich auf interessante und zielführende Gespräche mit hochrangigen Regierungsvertretern der Stadt und der Region Moskau, der Russischen Föderation sowie mit Repräsentanten der regionalen Wirtschaftsinstitutionen und Unternehmen.
 
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